Latinum

Als Nachweis über einen spezi­fischen Kompe­tenz- und Kennt­nis­stand im Umgang mit latei­nischen Texten, fordern auch heute noch einige Studien­gänge das Latinum. Die Zuer­kennung eines solchen setzt die Fähig­keit voraus, latei­nische Original­texte binnen an­spruchs­voller Stellen in Inhalt, Aussage und Aufbau nach­voll­ziehen zu können. Hin­sicht­lich des Latinums gelten an nord­rhein-westfä­lischen Univer­sitäten und in den übrigen Bundes­ländern unter­schied­liche Beding­ungen. Auskunft über die vorherr­schenden Moda­litäten geben zumeist die Internet­seiten der jewei­ligen Hoch­schulen.

Das Latinum stellt eine Qualifi­kation dar, die durch aufstei­genden Unter­richt ent­spre­chend dem Lehrplan für das Fach Latein erworben werden kann. Die Note im Ab­schluss­halb­jahr muss jedoch min­des­tens ausrei­chend (5 Punkte) betragen.

Das Latinum kann dabei auf verschie­dene Weise erworben werden:

  • Schüler­innen und Schüler, die das Fach ab Klasse 6 belegt haben, erhalten ihr Latinum am Ende der Klasse 10.
  • Bei Latein­beginn ab Klasse 8, erhalten die Schüler­Innen ihr Latinum mit dem Ende der Q1 (d.h. am Ende der Jahr­gangs­stufe 11).
  • Bei Latein­beginn ab Klasse 10 als neuein­setzende 3. Fremd­sprache erfolgt am Ende der Jahr­gangs­stufe 12 eine münd­liche sowie schrift­liche Prüfung.