Literatur

Die Fach­bezeich­nung “Lite­ratur” ist im weiteren Sinne nicht nur in Bezug zum Buch zu ver­stehen. Im Mittel­punkt steht der gestal­terische Umgang mit Wort-, Körper- und Bild­sprache, wobei Texte eine tragende Rolle spielen.

Das Fach Lite­ratur bietet eine alter­native Wahl­möglich­keit zu den Fächern Kunst und Musik in der Q1, d.h. es kann nur anstelle der Fächer, nicht aber zusätz­lich zu ihnen gewählt werden. Es wird in der Woche drei­stündig nur im 11. Jahrgang unter­richtet. Aller­dings kann Lite­ratur im Gegen­satz zu Kunst oder Musik nicht als Prüfungs­fach für das Abitur gewählt werden – ledig­lich die beiden Halb­jahres­bewertun­gen der Q1 können in die Abitur­note eingehen.

Die Leist­ungen werden zwar nicht durch Klau­suren über­prüft, aber es werden z.B. folgende Bereiche der sons­tigen Mitar­beit in Gruppen- oder Einzel­leistun­gen bewertet:

  • Planung, Durch­führung, Er­gebnis­prä­senta­tion in zeitlich um­fang­rei­cher Projekt­arbeit (halb- oder ganz­jährig),
  • Doku­menta­tion durch Pro­tokol­le/Port­folios,
  • (kreativ) gestal­tete Produkte,
  • schrift­liche Tests, Referate, münd­liche Betei­ligung und andere.

Es gibt drei Inhalts­felder, aus denen die Projekte stammen können, die ausge­wählt und vorbe­rei­tet werden. Diese können auch in ge­misch­ter Variante oder zu aktu­ellen außer­schuli­schen Pro­jekten statt­finden. Im Fol­gen­den finden sich Bei­spiele, was in den Pro­jekten produ­ziert werden könnte:

  • Schrei­ben: Ge­schich­ten, Gedichte, szeni­sche Texte, Repor­tagen, Zeitungs­texte
  • Medien: Filme, Clips, Hör­spiele, Foto­projekte, multi­mediale Collagen
  • Theater: Sprech­theater, Kabarett, Puppen­spiel, Stra­ßenthea­ter, Musical

Im Lite­ratur­unter­richt gilt, sich auf etwas Neues einzu­lassen, neue Aus­drucks­formen kennen­zu­lernen und neue Gestal­tungs­möglich­keiten zu erproben. Die Projekte können sich zum Beispiel auch aktu­ellen Kultur­ereig­nissen widmen oder beson­deren Gegeben­heiten unter­liegen, weshalb sich dieser Kurs an Teil­nehme­rinnen und Teil­nehmer richtet, die “für Vieles offen“ sind.