Coronavirus Mo, 14.09.

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DVG Streik am Di, 29.09.

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Vorzeitiger Unterrichtsschluss

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Sparkasse unterstützt das Elly

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Coronavirus Mo, 14.09.

Infor­ma­tionen, Stand Montag, 28.09.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,

Hier der Unterrichtsbeginn der Jahrgangsstufen in der 8. Schulwoche (28.09. – 02.10.)

Jahrgang Einlass Unterrichtsbeginn
5/6 7:50 Uhr – 8:00 Uhr 8:00 Uhr
7/9 8:00 Uhr – 8:10 Uhr 8:10 Uhr
EF/Q1/Q1 8:10 Uhr – 8:20 Uhr 8:20 Uhr

Vielen Dank und lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)


Infor­ma­tionen, Stand Montag, 14.09.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,

um Ihre Kinder im Falle einer erneuten Schulschließung oder Teilschließung bestmöglich darin zu unterstützen, an einem digital gestalteten Unterricht teilnehmen zu können, benötigen wir einige Informationen über die zur Verfügung stehende technische Ausstattung.

Daher möchten wir Sie bitten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um den folgenden Abfragebogen auszufüllen. Es würde uns zudem freuen, wenn Sie sich mit der Nutzung des Videokonferenzmoduls “Zoom” einverständen erklären würden.
Bitte geben Sie den ausgefüllten Bogen bis spätestens Mo, 07.09.2020 an die Klassenleitungen zurück.

Hier nochmals der Verweis auf unsere neue Schulordnung, die ab Mi, 02.09.2020 gültig ist sowie auf unseren aktuellen Hygieneplan (Stand 08.09.2020). Bitte beachten Sie auch unser neues Hygienekonzept für den Sportunterricht (Stand 11.09.2020).

Vielen Dank und lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)

Katja Gelbke
(Koordinatorin Schulentwicklung)


Infor­ma­tionen, Stand Montag, 31.08.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,

laut Pressemitteilung vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, soll am Dienstag, 1. September 2020 die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung an den Schulen verändert werden. Bis heute gibt es allerdings keine offizielle Verlautbarung des Schulministeriums zu dieser Angelegenheit. Das ist äußerst bedauerlich, da eine verbindliche Planung nur möglich ist, wenn der konkrete Planungsrahmen bekannt ist. Darüber hinaus wird ein Wegfall der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht mit größter Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass sieben (!) Lehrkräfte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen werden. Vertretungskräfte stehen nicht zur Verfügung! Massiver Unterrichtsausfall und eine Unterrichtsunterversorgung wären die sofortigen Folgen.

Angesichts dieser Situation hat die Schulleitung des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums entschieden, dass die bestehende Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung auch über den 31. August 2020 hinaus bis zum Mittwoch, dem 2. September 2020 bestehen bleibt. Das Tragen dieser Bedeckung ist für uns alle nicht angenehm, aber sie bleibt, wenn wir den Abstand nicht einhalten können, der einzige Schutz, den wir haben.
Wir werden die nächsten beiden Tage nutzen, um uns auf neue Situation einzustellen und gemeinsam mit den Mitgliedern der Schulgemeinde Regelungen im Sinne der im Elly Tätigen zu vereinbaren.

Herzliche Grüße
Holger Rinn
(Schulleiter)


Infor­ma­tionen, Stand Mittwoch, 26.08.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,

aufgrund der Sturmwarnung fällt der Unterricht heute am Mi, 26.08. für alle Jahrgänge aus.
Heute überquert uns Tief „Kirsten“ von West nach Ost. Im Flachland mit Böen zwischen 70 und 100 km/h – örtlich sogar etwas darüber. Daher kann die Sicherheit der Kinder während der Pausen nicht gewährleistet werden. Ein Verbleib der Schülerinnen und Schüler während der Pausen im Gebäude ist aufgrund unserer Cornona-Hausordnung ausgeschlossen.
Eine Notbetreuung ist eingerichtet – kontaktieren Sie hier gerne das Sekretariat unter 0203-544390.

Lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)


Infor­ma­tionen zum Corona­virus, Stand Sonntag, 23.08.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,
tatsächlich sind bisher einige Duisburger Schulen von „Coronafällen“ betroffen. Bislang ist uns glüchlicherweise am Elly niemand bekannt, der sich in den letzten zehn Tagen infiziert hat.
Ich hoffe sehr, dass wir weiterhin von möglichen Schließungen verschont bleiben. Dazu ist es unbedingt erforderlich, den Hygieneplan einzuhalten – dies fällt unserern Schülerinnen und Schüler nicht immer leicht.

Auch für die kommende Woche hier einige Hinweise, die unbedingt zu beachten sind:

1. Unterrichtszeiten in der kommenden Woche
Durch die Wetteränderung am Wochenende dürfte das Thema „Hitzefrei“ erledigt sein und wir starten mit vollem Unterrichtsangebot in die kommende Schulwoche. Durch die vorgeschriebenen Lüftungsmaßnahmen werden sich die Räume schnell abkühlen.

2. Unterrichtsbeginn den Jahrgangsstufen in der 2. Schulwoche (24.08. – 28.03)
Hier die Anfangszeiten des Unterrichts:

Jahrgang Einlass Unterrichtsbeginn
5/6 7:50 Uhr – 8:00 Uhr 8:00 Uhr
7/9 8:10 Uhr – 8:20 Uhr 8:20 Uhr
EF/Q1/Q1 8:00 Uhr – 8:10 Uhr 8:10 Uhr

Bitte beachten Sie, dass in der Folgewoche, der 4. Schulwoche (31.08. – 04.09.) die Anfangszeiten der Jahrgänge 7-9 mit denen der Jahrgänge EF/Q1/Q2 getauscht werden und dieser Tausch dann in jeder weiteren Folgewoche vorgenommen wird. Die Schülerinnen und Schüler werden über den Tausch rechtzeitig informiert.

3. Veränderter Einlass
Der morgendliche Einlass in die Schule wird ab Mo., 24.08., noch einmal neu geregelt:
Alle Schülerinnen und Schüler betreten die Schule wieder ausschließlich über unseren Eingang „Am Grillopark“, bekommen dort die Händedesinfektion und gehen dann zügig auf den Schulhof. Dort werden Sie von ihren Lehrerinnen und Lehrern abgeholt und gehen mit ihnen in die Klassen- und Kursräume. Um lange Warteschlangen am Eingang der Schleuse zu verhindern, kann jede Schülerin und jeder Schüler die Schule bei Ankunft unverzüglich betreten und muss nicht mehr am Eingang warten.

4. Bitte den Wendekreis “Am Grillopark” nicht befahren
Viele von Ihnen bringen verständlicherweise Ihre Kinder zur Zeit mit dem Auto zur Schule, damit sie keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen müssen. Leider befahren Sie dabei die Sackgasse am Grillopark und sorgen allmorgentlich für ein kleines Verkehrschaos. Bitte lassen Sie Ihre Kinder doch schon an der Einmündung zur Elsa-Brändström-Straße aussteigen bzw. meiden Sie den gesamten Bereich, indem Sie Ihre Kinder am August-Bebel-Platz aussteigen lassen. Die Kinder können dann getrost die letzten Meter gehen.
Ich empfehle nochmals die Benutzung von Fahrrädern.

5. Neue Schulordnung
Ab Mo., 24.08.20, gilt unsere neue Schulordnung. Sie sollte bereits ab dem 16.03.20 gelten, doch durch die Schulschließung haben wir den Geltungsbeginn verschieben müssen.
Mit der Schulordnung sind einige Änderungen verbunden. Die Schulordnung wird mit allen Schülerinnen und Schülern besprochen. Wir bitten Sie und Ihre Kinder die Kenntnisnahme der Schulordnung durch Unterschrift zu bestätigen.
Bitte beachten Sie auch, dass einige Regelungen durch den aktuellen Hygieneplan der Schule außer Kraft gesetzt werden mussten.

6. Unterrichtsschluss am Fr., 28.08.
Wegen einer Dienstbesprechung der Lehrerinnen und Lehrer wird am Fr., 28.08., der Unterricht bereits um 13:30 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler enden. Sollten Sie für ihr Kind eine Betreuung benötigen, dann Sie dies bitte per E-Mail an Frau Övic (oevc@ehkg-du-iserv.de) mit.

Ich wünsche Ihnen eine gute dritte Schulwoche!

Lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)


Infor­ma­tionen zum Corona­virus & Hitzefrei, Stand Mittwoch, 19.08.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,

angesichts der weiterhin sehr hohen Raumtemperaturen wird der Unterricht am Donnerstag, 20.08., nach der 4. Stunde enden (auch Sek. II). Die Betreuung der Kinder für die Klassen 5 und 6 ist bei Bedarf durch den Mensaverein gesichert. Die Kinder gehen nach Beendigung des Unterrichts in die Ellythek.

Am Freitag, 21.08., ist ein pädagogischer Tag. Für alle Schülerinnen und Schüler entfällt der Präsenzunterricht.

Datum Unterricht
Donnerstag, 20.08. hitzefrei, Unterrichtsende nach der 4. Std.
Freitag, 21.08. unterrichtsfrei, pädagogischer Tag

Lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)


Infor­ma­tionen zum Corona­virus, Stand Montag, 17.08.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,
wir sind in der zweiten Schulwoche des Schuljahres. Anlass genug, Sie über die Entwicklung an der Schule zu informieren. Bisher gibt es keinen „Coronafall“ an der Schule, der uns Anlass gegeben hätte, schulische Maßnahmen einzuleiten. Ob das unserem Hygienekonzept zu verdanken ist oder wir einfach Glück hatten, vermag ich nicht zu sagen.

1. Bedarfsabfrage der zu betreuenden Schülerinnen und Schüler an unseren Unterrichtstagen
Durch die bestehende Covid-19-Situation können wir bis auf Weiteres die Arbeitsgemeinschaften (AGs) nur jahrgangsbezogen, an den kurzen Tagen (Dienstag und Freitag) mit einem geringeren Angebot anbieten. Am Montag, Mittwoch und Donnerstag in der 9. Stunde entfallen unsere AGs. Wir richten aber ein Betreuungsangebot bis 15:55 Uhr ein. Sollten Sie Bedarf für die Betreuung in der 9. Stunde haben, dann schreiben Sie bitte zeitnah eine E-Mail mit den gewünschten Betreuungstagen an folgende Adresse:
oevc@ehkg-du-iserv.de

2. Rückgabe der Erklärung der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern (Auskunft)
Bedauerlicherweise haben immer noch nicht alle Schülerinnen und Schüler die „Erklärung der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern“, die allen Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schuljahres per Schreiben mitgegeben worden ist, zurückgegeben. Alle Erklärungen müssen bis Di., 18.08., bei den Klassen- bzw. Beratungslehrinnen und –lehrern abgegeben werden.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Kinder bis zur Rückgabe der Erklärung dann nicht mehr beschult werden können.

3. Beachtung des Hygieneplans
In den ersten Tagen des Schuljahres sind die Schülerinnen und Schüler, die die Regelungen des Hygieneplans nicht beachtet haben, freundlich darauf hingewiesen worden und es hat eine Belehrung stattgefunden. In den kommenden Tagen kann dann bei Missachtung der Hygieneregeln eine Beurlaubung für den laufenden Schultag ausgesprochen werden. Bitte machen Sie Ihre Kinder auf diesen Umstand aufmerksam und besprechen Sie die Wichtigkeit der Einhaltung des Hygieneplans für die Gesundheit unsere Kinder und ihrer Angehörigen. Herzlichen Dank.

So verbleibe ich in der Hoffnung, dass wir alle gesund bleiben und der Versuch, „normalen Unterricht“ durchzuführen, erfolgreich verläuft.

Lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)


Infor­ma­tionen zum Corona­virus, Stand Montag, 10.08.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,
hier Infos zum Schulstart am Mi, 12.08.2020:

Auch am Mittwoch, dem 12.08.2020, wird der Unterricht nicht für alle Schülerinnen und Schüler gleich beginnen. Bitte die folgenden Anfangszeiten der einzelnen Jahrgänge beachten:

Jahrgang Uhrzeit Ort
Jahrgangsstufe 6/7 7:55 Uhr Eingang über Schleuse “Am Grillopark”
Jahrgangsstufe 8/9 8:40 Uhr Eingang über Schleuse “Am Grillopark”
Jahrgangsstufe 5 12:00 Uhr Begrüßung auf dem Schulhof, Eingang über Schleuse “Am Grillopark”

Alle Schülerinnen und Schüler benutzen bitte zum Eintritt des Schulgeländes die Eingangsschleuse an der Straße “Am Grillopark”.

Jahrgang Uhrzeit Ort
Jahrgangsstufe 10 9:30 Uhr Eingang über Schleuse “Am Grillopark”, dann Sporthalle
Jahrgangsstufe 11 10:30 Uhr Eingang über Schleuse “Am Grillopark”, dann Sporthalle
Jahrgangsstufe 12 11:30 Uhr Eingang über Schleuse “Am Grillopark”, dann Sporthalle

Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gehen über die Schleuse “Am Grillopark” zur Sporthalle. Dort findet die Begrüßung und Einführung in das neue Schuljahr statt.

Mit Unterrichtsbeginn am Mi, 12.08.2020 gelten laut aktuel­ler Ankün­di­gung des Schul­minister­iums folgende Rege­lun­gen, die zu beachten sind:

Welche wichti­gen Rege­lun­gen und Merkmale des In­fektions­schutzes gibt es?

  • Es besteht im Schul­ge­bäude und auf dem Schul­ge­lände für alle Schüler­innen und Schüler sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Be­deckung. Sie gilt für die Schüler­innen und Schüler grund­sätz­lich auch für den Unter­richts­be­trieb auf den festen Sitz­plätzen in den Unter­richts- und Kurs­räumen. Soweit Lehr­kräfte im Unter­richt den em­pfoh­lenen Min­dest­ab­stand von 1,5 Meter nicht sicher­stel­len können, haben auch diese eine Mund-Nase-Be­deckung zu tragen. Die Eltern bzw. Schüler­innen und Schüler sind dafür ver­ant­wort­lich, Mund-Nase-Be­deckun­gen zu be­schaf­fen. Darüber hinaus stellt die Landes­regie­rung den Schulen zum Beginn des Schul­jahres ca. eine Million Masken aus Landes­bestän­den zur Ver­fügung.
  • Der Unter­richt soll jahr­gangs­be­zogen in Klassen, in Kursen oder festen Lern­grup­pen statt­fin­den. Der Unter­richt in der gym­nasia­len Ober­stufe findet wie bisher in festen fach­be­zo­genen Kursen statt. Dies gilt auch für Fach­unter­richts­koopera­tionen mit anderen Schulen.
  • Eine regel­mäßige und wirksame Durch­lüf­tung der Unter­richts­räume ist sicher­zu­stel­len. Räume, in denen dies nicht möglich ist, sind für den Unter­richt nicht zuge­las­sen.

Welchen Schutz erhalten vor­erkrank­te Schüler­innen und Schüler?
Grund­sätz­lich sind Schüler­innen und Schüler ver­pflich­tet, am Präsenz­unter­richt teil­zuneh­men. Für Schüler­innen und Schüler mit re­levan­ten Vor­er­kran­kun­gen finden die Be­stim­mungen über Er­kran­kungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit fol­gender Maßgabe An­wendung: Die Eltern ent­schei­den, ob für ihr Kind eine gesund­heit­liche Ge­fähr­dung durch den Schul­be­such ent­stehen könnte. Die Rück­sprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird dringend em­pfohlen. Den hier ab­ruf­baren Antrag auf Be­freiung füllen die Eltern bzw. die voll­jähri­gen Schüler­innen und Schüler ggf. dann aus und hinter­legen sie ihn uns direkt im Sekre­tariat oder senden ihn als Anhang an ehkg@stadt-duisburg.
Für die Schüler­in oder den Schüler entfällt le­dig­lich die Ver­pflich­tung zur Teil­nahme am Präsenz­unter­richt. Sie oder er ist weiter­hin dazu ver­pflich­tet, daran mit­zuar­bei­ten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bil­dungs­ziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Dis­tanz­unter­richt. Die Ver­pflich­tung zur Teil­nahme an Prüfun­gen bleibt bestehen.

Gibt es einen Schutz vor­erkrank­ter An­ge­höriger, die mit Schüler­innen und Schülern in häus­licher Ge­mein­schaft leben?
Die Nicht­teil­nahme von Schüler­innen und Schülern am Präsenz­unter­richt kann zum Schutz ihrer An­ge­hörigen nur in eng be­grenz­ten Aus­nahme­fäl­len und nur vor­über­ge­hend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärzt­liches Attest des be­tref­fenden An­ge­hörigen vor­ge­legt wird, aus dem sich die Corona-re­levante Vor­er­kran­kung ergibt. Eine Ent­bin­dung von der Teil­nahme am Präsenz­unter­richt kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Ange­hörige aufgrund des indi­viduel­len Verlaufs ihrer oder seiner Vor­er­kran­kung vor­über­ge­hend in einem Zustand erhöhter An­fäl­lig­keit, an COVID-19 zu er­kran­ken, befindet. Die Ver­pflich­tung der Schüler­innen und Schüler zur Teil­nahme am Dis­tanz­unter­richt und zur Teil­nahme an Prüfun­gen bleibt bestehen.
Den hier ab­ruf­baren Antrag auf Be­freiung füllen die Eltern bzw. die voll­jähri­gen Schüler­innen und Schüler ggf. dann aus und hinter­legen sie ihn uns direkt im Sekre­tariat oder senden ihn als Anhang an ehkg@stadt-duisburg.

Wie gehen wir mit auf­treten­den COVID-19-Fällen um?
Schüler­innen und Schüler, die im Schul­all­tag COVID-19-Symptome (wie ins­beson­dere Fieber, trocke­ner Husten, Verlust des Ge­schmacks-/Ge­ruchs­sinn) auf­weisen, sind an­ste­ckungs­ver­däch­tig. Sie sind daher zum Schutz der An­wesen­den gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Min­der­jähri­gen nach Rück­sprache mit den Eltern – un­mit­tel­bar und un­verzüg­lich von der Schul­leitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzu­holen. Die Schul­leitung nimmt mit dem Gesund­heits­amt Kontakt auf. Dieses ent­scheidet über das weitere Vorgehen. Bei einem Schnupf­en ohne weitere Krank­heits­an­zeichen oder Be­ein­träch­tigung des Wohl­befin­dens bleibt die Schüler­in bzw. der Schüler zunächst für 24 Stunden zur Beo­bach­tung zu Hause. Wenn keine weiteren Symptome auf­tre­ten, nimmt die Schüler­in oder der Schüler wieder am Unter­richt teil.

Was machen die Schüler­innen und Schüler bei not­wen­digen Qua­rantäne­maß­nahmen?
Die An­wesen­heit in der Schule ist für die Dauer einer Quaran­täne aus­ge­schlos­sen. Die zu einer Quaran­täne ver­pflich­te­ten Schüler­innen und Schüler erhalten Dis­tanz­unter­richt. Sie sind auch weiter­hin ver­pflich­tet, sich auf diesen Unter­richt vor­zu­be­rei­ten, sich aktiv daran zu be­teili­gen, die er­forder­lichen Arbeiten an­zuferti­gen und die Aufgaben zu er­ledi­gen.

Wie sieht der Schul- und Unter­richts­be­trieb im kom­men­den Schul­jahr aus?

  • Da eine Be­frei­ung von Lehr­kräf­ten vom Präsenz­unter­richt weiter­hin unter bestimm­ten Be­din­gun­gen möglich ist, wird nur eine be­grenz­te Zahl von Lehrer­innen und Lehrern am Unter­richts­be­trieb be­teiligt sein, so dass das Unter­richts­an­gebot ent­spre­chend an­ge­passt werden muss. Damit wird der Unter­richt in einigen Kursen und Klassen in einem Modell aus Präsenz- und Dis­tanz­lernen erteilt werden müssen.
  • Der Beginn der Ab­schluss­prüfun­gen im Abitur wird im kom­men­den Jahr um jeweils knapp zwei Wochen ver­schoben. Das gibt den Schulen Ge­legen­heit, die Schüler­innen und Schüler besser auf die Prüfun­gen vor­zu­be­rei­ten. Zudem sollen Lehr­kräfte in aus­gewähl­ten Fächern der all­gemein­bilden­den Schulen eine e­weiter­te Auf­gaben­aus­wahl­möglich­keit erhalten, um an­gesichts mög­licher Ein­schrän­kun­gen durch die Corona-Pandemie im Inter­es­se der Schüler­innen und Schüler Prüfun­gen ohne Ab­striche am Niveau, aber mit Blick auf die unter­rich­te­ten In­halts­fel­der zu er­mög­lichen. Die Abitur­vor­gaben gelten un­verän­dert.
  • Der Unter­richt im Fach Sport wird mög­lichst in vollem Umfang wieder­auf­genom­men. Auch der Schwimm­unter­richt ist wieder erlaubt. Der Sport­unter­richt soll im Zeitraum bis zu den Herbst­ferien im Freien statt­fin­den.
  • Der Unter­richt im Fach Musik findet im Schul­jahr 2020/2021 in seinen unter­schied­lichen Aus­prägun­gen statt. Gemein­sames Singen in ge­schlos­senen Räumen sowie die Verwen­dung von Blas­instru­men­ten ist vorerst bis zu den Herbst­ferien nicht ge­stat­tet.

Wie verhält es sich mit dem Mensa- und dem Ganz­tags­be­trieb?

  • Der Mensa­be­trieb wird unter Beach­tung der not­wen­digen Hygiene­vor­schrif­ten starten.
  • Ganz­tags­an­gebote werden im Schul­jahr 2020/2021 im Rahmen der vor­han­denen Kapa­zitä­ten unter Beach­tung des schu­lischen Hygiene­kon­zeptes wieder auf­genom­men.

Lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)

DVG Streik am Di, 29.09.

Infor­ma­tionen, Stand Montag, 28.09.

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,
für kommenden Dienstag, 29. September, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Mitglieder im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst zu Warnstreiks aufgerufen. Auch die DVG-Fahrerinnen und -Fahrer sind ganztägig von den Gewerkschaften zum Streik aufgerufen worden, so dass am Di, 29.09. keine Busse und Bahnen fahren werden.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Trotz des Streikes besteht die Pflicht am Unterricht teilzunehmen.
  • Bitte bemühen Sie sich um Alternativen, wie Fahrgemeinschaften oder das Fahrrad.
  • Am Di, 29.09. stehen zwei Eingänge zur Verfügung: Eingang Tor Grillostraße und Eingang Am Grillopark.
  • Bitte fahren Sie mit PKWs nicht in die Straße Am Grillopark, es wird hier ansonsten unvermeidbar zu einem Stau kommen.
  • Lassen Sie Ihre Kinder bereits in einiger Entfernung von der Schule aus dem PKW, z. B. an der Weseler Str. (B8) an der Straßenbahnhaltestelle Pollmann oder am Schützenhof/Egonstraße Ecke Grillostraße.
  • Klausuren in der Sekundarstufe II werden erst ab der 2. Std. geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen
Ute Gibbels
(stellvertretende Schulleiterin)

Vorzeitiger Unterrichtsschluss

Infor­ma­tionen, Stand Dienstag, 15.09.

Vorzeitiger Unterrichtsschluss am Mi., 16.09.20

Liebe Eltern und Er­ziehungs­berechtig­te, liebe Schüler­innen und Schüler,

am Mittwoch, 16.09.20, wird der Unterricht nach der 6. Stunde enden, da die Temperaturen in den Klassenräumen über dem vereinbarten Richtwert liegen.

Eine Betreuung für Schülerinnen und Schüler wird bei Bedarf in der Ellythek angeboten.

Ab Donnerstag, 17.09.20, werden kühlere Temperaturen erwartet, so dass hier der Unterricht nach Plan erteilt werden wird.

Lieber Gruß
Holger Rinn
(Schulleiter)

Sparkasse unterstützt das Elly

3.000 Euro hat die Spar­kasse Duis­burg für das Elly ausge­schüttet. Davon konn­ten wir ins­gesamt 200 dringend benö­tigte Micro­soft Office 2019-Lizen­zen er­werben, die unsere völ­lig ver­alteten Li­zenzen er­setzt haben. Elke Hofmann von der Spar­kasse Duisburg und unser Schul­leiter Holger Rinn haben sich heute gemein­sam mit einigen Schüler­innen und Schülern der Q2 über die Möglich­keiten der Ar­beit mit diesen neuen Li­zenzen er­kundigt. Unsere Schüler­innen und Schüler freuen sich beispiels­weise da­rüber, dass sie ihr Bewerbungs­training jetzt effek­tiver ge&shystalten können. „Wir sind der Spar­kasse Duisburg sehr dank­bar dafür, dass sie uns in unserem Be­mühen den digitalen Unter­icht am Elly weiter zu ver­bessern, so tat­kräftig unter­stützt“, meinte Holger Rinn. Herz­lichen Dank der Spar­kasse Duisburg!

Weitere Des­in­fek­tions­spen­der vom TIAD ge­spen­det

Wir freuen uns sehr über neue Des­in­fek­tions­spen­der, die wir heute vom 2. Vor­sitz­enden des TIAD e.V. (Türkisch- Deut­scher Un­ter­neh­mer- und A­kade­miker­ver­ein), Ismail Ünal, bekommen haben. Der TIAD hat uns bereits im Frühjahr mit Spenden eines Des­in­fek­tions­ge­rätes und Masken hilf­reich un­ter­stützt. Mit den neuen Geräten können wir alle Eingänge mit Des­in­fek­tions­spen­dern aus­stat­ten. Damit wird die Um­set­zung des neuen Hy­giene­kon­zepts effektiv un­ter­stützt. Herz­li­chen Dank!!!

Didaktisches Konzept zum Lernen während der Coronapandemie

Didaktisches Konzept zum Lernen während der Coronapandemie

1. Didaktisches Konzept
a) Distanzlernen
b) Präsenzunterricht

2. Wochenaufgaben im Distanzunterricht

3. Hygienekonzept

4. Qualitätssicherung & Evaluation

5. Lerndiagnose

6. Agiles Schulmanagement


1. Didaktisches Konzept
a) Ziele des Distanzunterrichts

Distanzunterricht soll Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, sich möglichst selbstständig, mit Anleitung einer betreuenden Lehrkraft, mit alltäglichen und schulrelevanten Themen auseinanderzusetzen.
Der Distanzunterricht soll die Schülerinnen und Schüler individuell in ihrem Lernfortschritt fördern. Dies schließt eine Rückmeldung über erbrachte Leistungen mit ein, so dass eine Art von Leistungsbewertung ebenfalls ein Ziel des Distanzlernen sein muss.

b) Formen des Distanzunterrichts
Zudem bietet der Distanzunterricht die Möglichkeit, Unterricht neu zu denken und zu entwickeln.
Da ein direkter und permanenter Kontakt mit allen Schülerinnen und Schülern und untereinander gleichzeitig auf die Distanz hin nur bedingt möglich ist, entsteht der Bedarf, Absprachen zu Gruppengrößen, Gruppenkommunikation und Einzelkommunikation, zu Multiplikatoren von Prozessen und Prozessergebnissen zu treffen, um die oben genannten Ziele erreichbar zu machen.

Distanzunterricht erfordert deshalb – ebenso wie Präsenzunterricht – feste Regeln

  • allgemein für den Ablauf von Unterricht (Zeitvorgaben für Unterrichtseinheiten bzw. für Unterrichtsabläufe, Aufgabenformate, Rückmeldeformate, Lernzielüberprüfungen, Korrekturformate etc.),
  • für die aktive und konstante Teilnahme am Unterricht,
  • für die Gestaltung von Unterrichtseinheiten (im Präsenzunterricht „Stunden“ – „Aufbau von Spannungskurven“, Lernzieltransparenz, Beteiligungsmöglichkeiten, Aufgabendifferenzierung, Reihenplanung etc.).

Dabei können und sollen Lehrkräfte ebenso wie die Schülerinnen und Schüler lernzielorientiert digitale Medien und Softwarenutzen, neue Lernstrategien kennen lernen, die für ihre folgenden Berufs- und Ausbildungswelt bedeutend werden könnten. Im Vordergrund steht sowohl auf der Lehrkräfteseite wie auch auf der Schülerseite zunächst die Fähigkeit, über die digitalen Medien und Software zu verfügen und diese sinnvoll nutzen zu können. Von daher muss Distanzunterricht die Unterweisung im Umgang mit digitalen Medien und Software ebenfalls zum Thema haben. Kooperative sowie selbständige Arbeitsformen fließen in den Distanzunterricht ein.

Distanzunterricht befähigt die Schülerinnen und Schüler einerseits zum Distanzlernen, um so eine Alternative bzw. Ergänzung zum Präsenzunterricht zu bilden und andererseits zum selbständigen Arbeiten, die die Subsidiarität jedes einzelnen erhöht.

Distanzlernen
Ziele des Distanzlernens sind

  • der Erwerb von Kompetenzen, die den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, sich in ihrem Alltag, privaten und schulischen Leben sowie in der Gesellschaft zurecht zu finden und realistische Perspektiven für ihre Lebensgestaltung zu gewinnen. Die Kompetenzen sind fachspezifisch in den Kernlehrplänen und damit auch in den schulinternen Lehrplänen festgelegt,
  • eine Strukturhilfe für die Schülerinnen und Schüler zu sein, damit diese einen geregelten und organisierten Tagesablauf vorfinden bzw. gestalten können. Hierbei ist der persönliche Kontakt im Distanzunterrichtzwischen der Lehrperson und der Schülerin bzw. dem Schüler bedeutend, um etwaige Probleme beim Distanzlernen zu identifizieren und zu lösen,
  • die Förderung der Bereitschaft sich mit einfachen, aber auch komplexen Problemen auseinanderzusetzen, um individuellen Stärken zu entdecken oder Schwächen zu beheben,
  • die Förderung der Lernmotivation.

Konkretisierung

Um der Definition gerecht zu werden, müssen folgende Voraussetzungen geschaffen werden:

  • Feste Lernzeiten: Die Erfahrungen zeigen, dass Schülerinnen und Schüler geregelte und feste Lernzeiten benötigen, in welchen Sie sich aktiv mit dem zu lernenden Stoff auseinandersetzen. Daher richten sich die Lernzeiten nach dem aktuell gültigen Stundenplan. Dies bedeutet konkret, dass der Stundenplan den Rahmen sowohl für das Präsenz- als auch für das Distanzlernen vorgibt.
  • Anwesenheit: Um eine aktive Auseinandersetzung mit dem zu lernenden Thema bzw. den Erwerb von Kompetenzen zu gewährleisten, müssen sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer anwesend sein. Dies bedeutet für den Distanzunterricht den Einsatz von Videokonferenzen (IServ, Zoom oder Teams) und die Kontrolle der Anwesenheit zu Beginn einer jeder Videokonferenz. Bei Problemen kann auch auf das Modul „Messenger“ zurückgegriffen werden.
    Distanzunterricht ist Unterricht: Jeder Distanzunterricht muss vorbereitet sein und richtet sich grundsätzlich an den Merkmalen von gutem Unterricht aus. Dies bedeutet, dass der Distanzunterricht eine Phasierung beinhalten muss (Einstieg, Erarbeitung, Sicherung). Die zeitliche Einteilung der Phasierung kann genau wie im Präsenzunterricht flexibel gestaltet sein, so dass eine Unterrichtseinheit sich auf beispielsweise zwei Videokonferenzen erstecken kann. Zudem muss den Lehrkräften das Lernziel der Unterrichtseinheit klar sein, da der Distanzunterricht aufgrund der ungewohnten Lernumgebung eine sehr genaue Strukturierung benötigt.
  • Aktive Mitarbeit: Die Schülerinnen und Schüler müssen im Distanzunterricht sich aktiv am Unterricht beteiligen, damit Lernerfolge erzielt werden können. Diese aktive Mitarbeit ist seitens der Lehrkraft insofern sicher zu stellen, dass die Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler kontrolliert wird sowie verbindliche Lernprodukte bzw. Lernergebnisse erstellt werden müssen. Ferner soll der Distanzunterricht die Motivation fördern. Die aktive Mitarbeit wird durch kooperatives und kollaboratives Arbeiten unterstützt. Hierzu eignen sich Aufgaben, die in einem Team gelöst werden müssen. Die Videokonferenzprogramme bieten sogenannte Breakout-Räume an, in welchen die Schülerinnen und Schüler eigenständig arbeiten können. Alternativ bietet IServ mit dem Modul „Texte“ eine Möglichkeit gleichzeitig und gemeinsam an einem Dokument bzw. einer Aufgabe zu arbeiten.
  • Verbindlichkeit: Da das Internet eine Vielzahl von Möglichkeiten anbietet, sich zurückzuziehen oder sich zu „verlaufen“, sind verbindliche Absprachen nötig. Hierzu zählen feste Lernzeiten, Anwesenheit, aktive Mitarbeit und das Erstellen von Lernprodukten sowie die Frage nach der Leistungsbewertung. Den Schülerinnen und Schüler müssen in jeder Situation klar sein, was von ihnen erwartet und gefordert wird. Gleichzeitig muss deutlich kommuniziert werden, was geschieht, wenn Verbindlichkeiten nicht eingehalten werden. Nur wenn es klare Regeln gibt, können sich die Schülerinnen und Schüler im virtuellen Raum orientieren und die Anforderungen bewältigen.
  • Leistungsbewertung: Der Distanzunterricht erfordert, dass die Leistungsbewertung in der Vorbereitung der einzelnen Unterrichtseinheiten einen besonderen Platz einnimmt. Es empfiehlt sich, dass die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Unterrichtseinheiten Lernprodukte erstellen und diese der Lehrerin bzw. den Lehrer zu kommen lassen. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass die tatsächlich erbrachte Leistung bewertet wird. Ferner können andere Formen der Leistungsbewertung im digitalen Raum verwendet werden. So können beispielsweise mit Moodle oder anderer Plattformen Lückentexte, Mulitple-Choice- oder Zuordnungsaufgaben erstellt werden, die den realen Leistungsstand der Schülerin bzw. des Schülers erfragen. Alternativ können auch längerfristige Aufgaben, wie das Erstellen einer Präsentation oder eines Podcasts, hervorragend zur Leistungsbewertung genutzt werden.

2. Wochenaufgaben im Distanzunterricht
Zu Beginn des Distanzlernens haben zunächst die Fachlehrer*innen ihre Schüler*innen per Email mit Aufgaben versorgt. Hierbei haben wir davon profitiert, dass an unserer Schule bereits der Lernmanagementsystem „Iserv“ etabliert und somit jede Lehrkraft sowie jeder Schüler bzw. jede Schülerin mit einem Emailaccount ausgestattet ist.
Schon nach kurzer Zeit haben wir jedoch feststellen müssen, dass diese Form der direk-ten Kommunikation mit allen Lehrkräften für jüngere Schüler*innen kaum zu überblicken ist. Daher sind wir in der Sekundarstufe 1 dazu übergegangen, dass die Klassenleitungen die Kommunikation mit den Schüler*innen übernommen haben. Die Fachlehrkräfte haben ihre Aufgaben bis um 9:00 Uhr am Montagmorgen an die Klassenlehrer*innen versendet, die diese Aufgaben wiederum in einem übersichtlichen Wochenplan zusammengefasst und bis 11:00 Uhr an die Schüler*innen ihrer Klassen weitergeleitet haben. Diesem Wochenplan haben die Schüler*innen nicht nur auf übersichtliche Weise alle Aufgaben einer Woche entnehmen können, sondern er hat ihnen zugleich als Checkliste gedient, insofern erledigte Aufgaben abgehakt werden konnten, sobald die entsprechenden Arbeitsergebnisse an die jeweilige Fachlehrkraft versendet worden waren. Dies hat zunächst bis zum Freitagmittag um 13 Uhr geschehen müssen, so dass den Lehrkräften das Wochenende zur Korrektur zur Verfügung stand. Diese Rhythmisierung stellte sich als zu ambitioniert heraus. Insbesondere die Schüler*innen forderten mehr Zeit zur Bearbeitung der gestellten Wochenaufgaben ein, so dass der Bearbeitungszeitraum über das Wochenende hinaus auf eine komplette Kalenderwoche ausgedehnt worden ist. Die Korrekturphase der Lehrkräfte beginnt in Folge nun parallel zur nächsten Arbeitsphase der Schüler*innen, endet aber bereits am Freitag, so dass den Schüler*innen die Korrekturen der vorangegangenen Aufgaben spätestens zum Wochenende zur Verfügung stehen.
Zwar ist es gelungen, die Schüler*innen durch die Zusendung von Wochenplänen in der Steuerung ihrer Arbeitsprozesse zu unterstützen, doch ist das Problem überfüllter Emaileingänge der Lehrkräfte bestehen geblieben. Aber nicht nur die ein oder andere Lehrkraft kam hinsichtlich der Fülle an Emails, die es zu lesen und beantworten galt, an ihre Grenzen, auch Iserv hat sich zunehmend mit Warnmeldungen bei den Lehrkräften gemeldet, was vor allem auf die versendeten Produkte zurückzuführen gewesen ist, die zu Speicherproblemen geführt haben. Der Großteil der Schülerschaft verfügt zwar über ein eigenes Endgerät, hierbei handelt es sich aber in nicht wenigen Fällen um ein Smartphone. Dies hat zur Folge, dass viele Schüler*innen ihre Aufgaben nicht mit Textverarbeitungsprogramm und Tastatur in Angriff nehmen, sondern analog mit Stift und Papier erledigen, die Arbeitsergebnisse abfotografieren und als speicherfressende Bilddateien im Anhang ihrer Emails versenden. Diese Emails haben sich ohne regelmäßige Löschungen in den Posteingängen vieler Lehrkräfte gesammelt, so dass Iserv den Nutzer darauf hinweisen musste, dass die persönlichen Daten zu viel Speicherplatz beanspruchen. Auf der Suche nach Lösungen für diese Probleme hat sich eine Arbeitsgruppe vertiefend mit den Möglichkeiten von Iserv auseinandergesetzt und ist dabei auf das Modul „Aufgaben“ gestoßen, für das wir die Wochenpläne wieder aufgegeben haben. In diesem Modul stellen nunmehr alle Fachlehrer*innen ihre Wochenaufgaben wieder selbst ein und machen diese ihren Lerngruppen und den Klassenlehrer*innen zugänglich. Während die Schüler*innen in diesem Modul ihre Arbeitsergebnisse direkt hochladen können, besteht für die Lehrkraft nicht nur der Service einer übersichtlichen Statistik der erledigten Aufgaben, sondern sie hat auch die Möglichkeit, die erledigten Aufgaben für die Schüler*innen ersichtlich zu korrigieren und zu kommentieren. Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer behält zudem den Überblick über das gesamte Arbeitsvolumen der Klasse und kann ggf. durch entsprechende Hinweise an die Fachlehrkräfte nachjustieren. Somit ist der Emailverkehr hinsichtlich der Wochenaufgaben auf ein notweniges Minimum reduziert worden.
Problematisch bleiben bislang noch die weiterhin in Form großer Bilddateien hochgeladenen Arbeitsergebnisse einiger Schüler*innen. Aber auch hierfür ist bereits in Form des Iserv-Moduls „Office“ eine Lösung durch die Arbeitsgruppe gefunden worden. Dieses Modul gestattet die Erstellung von Office-Dokumenten, Office-Kalkulationen und Office-Präsentationen, ohne dass die Schüler*innen ein Officepaket auf ihrem Endgerät installieren müssen. Die flächendeckende Nutzung dieses Moduls gilt es als nächstes zu etablieren. Hierzu ist bereits wie für alle bisherigen „Lernschritte“ im Rahmen des Distanzlernens ein bebildertes Tutorial erstellt worden.

3. Hygienekonzept
Hier finden Sie unsern Infektionsschutz- und Hygieneplan für die weitgehende Rückkehr zu einem angepassten Schulbetrieb gültig ab 12.08.2020.

4. Qualitätssicherung und Evaluation
Für alle am Schulleben Beteiligte kam der Lockdown unvermittelt und es musste in aller Kürze von Präsenz- auf Distanzunterricht umgestellt werden.
Für eine beständige Weiterentwicklung unseres Konzeptes, war es uns wichtig, die Sichtweisen aller Beteiligten einzubeziehen. Die Schulleitung hat daher den Kontakt zu allen Mitbestimmungsgremien der Schule gesucht und durch anonyme Befragungen der Eltern(263 TN), Schüler*innen (426 TN) und Lehrer*innen(30 TN) auf die Bedürfnisse aller Betroffenen reagiert.
Ein Ergebnis unserer Schülerbefragung war, dass die technische Zustellung und Abgabe der Aufgaben sowie die Kommunikation sehr gut funktioniert, es jedoch schwer sei bei den vielen Einzelaufgaben der Fachlehrer den Überblick zu behalten und das die Arbeitsbelastung teilweise sehr hoch sei. Wir haben daraufhin konsequent das Iserv-Aufgabenmodul eingesetzt, Zeiten für die Abgaben der Aufgaben und den Umfang der Aufgaben vereinheitlicht.

5. Lernstandsdiagnose
Unser Eindruck aus aus dem Distanzlernen war, dass viele Schüler*innen im Distanzlernen intensiv und erfolgreich die Aufgaben bearbeitet haben. Die beeindruckende Unterstützung durch die Eltern zuhause ist dafür gewiss genauso ein Erklärungsansatz wie das große Engagement der Lehrkräfte und die Lernbereitschaft unserer Schüler*innen. Wir vermuten jedoch auch, dass einige Schüler*innen größere Probleme mit dem Distanzlernen und der selbständigen Erarbeitung von Inhalten hatten.
Wir möchten uns jedoch nicht nur auf unseren Eindruck verlassen.
Unser Ziel ist es, Bildungsgerechtigkeit sicher zu stellen. Deshalb werden am Anfang des 1. Schulquartals Instrumente entwickelt und eingesetzt, die fach- und jahrgangsspezifisch den Lernstand der Schüler*innen erfassen und uns Rückmeldung für unsere Planung des kommenden Quartals bzw. Schuljahres geben. Die Ergebnisse werden für jede Lerngruppe ausgewertet und auf dieser Grundlage werden Unterrichtsinhalte aus dem Distanzlernen passgenau und differenziert wiederholt.
Zum Ende des 1. Quartals ist eine weitere Diagnose des Lernstandes der Schüler*innen angedacht. Diese Diagnose kann in den Hauptfächern auch als Klassenarbeit oder als Klausur gewertet werden.
Die jeweiligen Diagnoseinstrumente werden pro Fach und pro Jahrgang einheitlich durchgeführt.

6. Agiles Schulmanagement: Lehren aus der Leere
Auch unsere Schule befand sich mit der Schließung in einer beispiellosen Ausnahmesituation. Von einem Tag auf den anderen mussten wir uns Bedingungen stellen, auf die wir nicht vorbereitet sein konnten, weil uns die Grundlage unserer Existenz entzogen war: Die Präsenz in einem geschlossenen Sozialgefüge. Doch gemessen an den Bedingungen des Shutdown konnten wir uns als lernfähig und flexibel erweisen. Das ist beachtlich und sollte dazu anregen, nicht nur auf Defizite zu schauen. Dann wird deutlich, dass die Krise auch Chancen bietet. Sie schärft den Blick für Prozesse und Strukturen, die normalerweise weniger oder gar nicht sichtbar sind.

So hat die Ausnahmesituation vor allem in Bezug auf die Digitalisierung zweifellos als Katalysator gewirkt, wenngleich sich die pädagogische Reichweite digitaler Tools als begrenzt erwiesen hat. Kein noch so lebendiger Chat und keine Videokonferenz können die Dynamik echten Unterrichts ersetzen. Das wichtigste Fundament schulischen Lebens ist das menschliche Miteinander und soziale Interaktion lässt sich eben nicht in Maschinensprache abbilden. Solche “Unübersetzbarkeiten” klarer zu erkennen ist ein wichtiges Resultat der derzeitigen Entwicklung.
Aber auch Lehrerhandeln gerät jetzt mehr in den Blick. Unterschiede, von denen wir immer schon wussten, wirken sich stärker aus, sei es bei Flexibilität und Kreativität in den Aufgabenformaten, sei es bei der Vertrautheit mit digitalen Kommunikationssystemen oder ganz allgemein bei der Verlässlichkeit gleicher unterrichtlicher Vermittlung. Teamarbeit und damit verbundenes paralleles Arbeiten müssen ein gleichmäßiges Leistungsniveau erschaffen, dass unsere Schülerinnen und Schüler letztendlich ermöglicht, ein erfolgreiches Abitur abzulegen.

Auch wenn nun nach Beschluss der Kultusminister der Länder der Normalbetrieb an Schulen zum Beginn des neuen Schuljahres wieder aufgenommen worden ist, haben wir uns auf verschiedene Szenarien vorbereitet, um beispielsweise auf eine erneute Schulschließung reagieren zu können.
Diese Unsicherheit bleibt Teil unserer schulischen Planungen bis zur Zertifizierung eines wirksamen Impfstoffes. Die Ergebnisse kommender Befragungen fließen dabei ständig in das Krisenmanagement der Schule ein. Darüber hinaus stellen wir uns und unserer Schulgemeinde die Frage, was wir aus der durch die Pandemie bedingtem Shutdown lernen konnten.
Welche positiven Effekte sehen wir? Welche Lehren ziehen wir jenseits der Krise daraus? Welche Probleme aber auch Chancen offenbart die Krise, die wie ein Brennglas wirkt? Der Diskurs hierüber ist sinnvoll und fruchtbar. Eine Antwort darauf wird das Lernen von Morgen beeinflussen.